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	<title>[green:] Berlin</title>
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	<description>Trägheitsdämpfer der Hauptstadt - Politik ist keine Einbahnstraße. Ich will dieses Blog nutzen, um meinen Senf zur aktuellen Politik abzugeben. Ich will kommentieren, informieren und diskutieren. Ich hoffe sehr auf Eure Beiträge, auf Interesse und Kritik.</description>
	<pubDate>Sun, 03 May 2009 22:06:07 +0000</pubDate>
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		<itunes:summary>Trauml;gheitsdauml;mpfer der Hauptstadt - Politik ist keine Einbahnstraszlig;e. Ich will dieses Blog nutzen, um meinen Senf zur aktuellen Politik abzugeben. Ich will kommentieren, informieren und diskutieren. Ich hoffe sehr auf Eure Beitrauml;ge, auf Interesse und Kritik.</itunes:summary>
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		<title>Ein Echo</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 09:27:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Stephan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kammerspiele]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Potsdamer Partei &#8220;Die Linke&#8221; geht es momentan hoch her. Betonkader und geistig offene, den Diskurs pflegende Parteimitglieder, rauschen beherzt in aller &#214;ffentlichkeit aneinander.
Zeit, in der &#8220;M&#228;rkischen Allgemeinen&#8221; daran zu erinnern, dass sich so viel nicht ge&#228;ndert hat. Ein Echo aus der Vergangenheit. Mehr nicht.
: Jeder kriegt seinen D&#228;mpfer
: M&#228;rkische Allgemeine Zeitung (Ausgabe Potsdam) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Potsdamer Partei &#8220;Die Linke&#8221; geht es momentan hoch her. Betonkader und geistig offene, den Diskurs pflegende Parteimitglieder, rauschen beherzt in aller &#214;ffentlichkeit aneinander.</p>
<p>Zeit, in der &#8220;M&#228;rkischen Allgemeinen&#8221; daran zu erinnern, dass sich so viel nicht ge&#228;ndert hat. Ein Echo aus der Vergangenheit. Mehr nicht.</p>
<p>: <a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11361205/60709/Andr%C3%A9-Stephan-ueber-den-Umgang-der-Linken-mit.html" title="Externer Link: M&#228;rkische Allgemeine Zeitung" target="_blank"><strong>Jeder kriegt seinen D&#228;mpfer<br />
</strong></a>: <a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11361205/60709/Andr%C3%A9-Stephan-ueber-den-Umgang-der-Linken-mit.html" title="Externer Link: M&#228;rkische Allgemeine Zeitung" target="_blank">M&#228;rkische Allgemeine Zeitung (Ausgabe Potsdam) vom 14. November 2008</a></p>
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		<title>Zur Sache!</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Feb 2008 16:37:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Stephan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Weltbühne]]></category>

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Fast schon ein Symbol f&#252;r alles: Die Zerr&#252;ttung der SPD-Spitze zeigt, wie krass die politische Parteienlandschaft nach den Wahlen in Hessen, Niedersachsen und Hamburg ins Wanken geraten ist. W&#228;hrend die Spitze der Sozialdemokratie offenbar Schwierigkeiten damit hat, als Realit&#228;t anzuerkennen, dass sich in Deutschland sukzessive ein F&#252;nf-Parteien-System gebildet hat, betrachtet selbst die Bundeskanzlerin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.green-berlin.de/wp-content/agenda2008.jpg" alt="Agenda 2008; Foto: André Stephan" /></p>
<p><img src="http://gruene-berlin.de/site/uploads/RTEmagicC_pdf_03.gif.gif" border="0" /> <a href="http://www.green-berlin.de/wp-content/20080225zursache.pdf" target="_blank" title="PDF-Datei herunterladen">Beitrag herunterladen</a></p>
<p>Fast schon ein Symbol f&#252;r alles: Die Zerr&#252;ttung der SPD-Spitze zeigt, wie krass die politische Parteienlandschaft nach den Wahlen in Hessen, Niedersachsen und Hamburg ins Wanken geraten ist. W&#228;hrend die Spitze der Sozialdemokratie offenbar Schwierigkeiten damit hat, als Realit&#228;t anzuerkennen, dass sich in Deutschland sukzessive ein F&#252;nf-Parteien-System gebildet hat, betrachtet selbst die Bundeskanzlerin die Entwicklung fast schon skandal&#246;s n&#252;chtern. In zehn L&#228;nderparlamenten zuz&#252;glich Berlin und Br&#252;ssel ist &#8220;Die Linke&#8221; vertreten. Es gelte - so Merkel - mit ihr umzugehen und vor allem sich den Ursachen ihres Wahlerfolges anzunehmen.</p>
<p><span id="more-770"></span>Trotzdem zeigt die weitere Stigmatisierungen als &#8220;Kommunisten&#8221; - mit der man zwar das eigene W&#228;hlerinnen- und W&#228;hlerklientel bei Laune h&#228;lt, die W&#228;hlerschaft der Linken aber weiter mit der Partei ihrer Wahlentscheidung in solidarische Gemeinschaft treibt - dass man die &#8220;Erscheinung&#8221; zwar entsprechend der demokratischen Gepflogenheiten behandeln, aber sonst in jedem Fall auf Distanz halten will.</p>
<p>&#8220;An ihren Rezepten sollt ihr sie messen&#8221; muss dagegen unser Leitspruch im Umgang mit der zur Partei &#8220;Die Linke&#8221; fusionierten PDS plus SPD-Abspaltung sein. Es muss anerkannt werden, worauf der Erfolg dieser Partei fu&#223;t. So war sie als Partei des Ostens und als selbsternannte Antikriegspartei bundesweit kaum erfolgreich. Die Erfolgsformel f&#252;r die aktuellen Wahlerfolge war allein die B&#252;ndelung des Sozialprotestes, ohne doch wirklich Antworten parat zu haben. Selbst ihr &#8220;Realo-Fl&#252;gel&#8221;, der in Berlin seit 2001 Regierungsverantwortung tr&#228;gt, hat gegen soziale Ausgrenzungsprozesse und sich weiter verbreitende Armut nur wenig in der Hand. Frustrierend ist in Berlin mit anzusehen, wie sogar die wenigen m&#246;glichen Sofortma&#223;nahmen au&#223;er Acht gelassen werden, von einer Strategie ganz zu schweigen. Wo es darauf ankommt, scheitert &#8220;Die Linke&#8221; und l&#228;sst sich &#252;berdies noch von SPD-Finanzsenator Sarrazin am Nasenring durch Marzahn und Lichtenberg ziehen.</p>
<p>So oder so gilt es f&#252;r die B&#252;ndnisgr&#252;nen, die Sprachlosigkeit im Sozialbereich zu &#252;berwinden. Eine akademisch gef&#252;hrte Debatte um Grundeinkommen und Grundsicherung ist noch kein Wert an sich. Der Aufwand, mit dem wir uns in der Vergangenheit mit Fragen von Chancen- und Verteilungsgerechtigkeit besch&#228;ftigt haben, steht noch in keiner Relation zum politischen Ertrag. Politische Handlungsf&#228;higkeit beweisen wir, wenn wir die gewonnene inhaltliche Tiefe auch kommunikativ einsetzen und damit zeigen, dass wir die von der W&#228;hlerschaft der Linken aufgerufenen Fragen ernst nehmen. Dass wir zu einer differenzierten Auswertung der rot-gr&#252;nen Sozialreformen und deren Ertrag in der Lage sind, haben wir sp&#228;testens in N&#252;rnberg bewiesen. Umso notwendiger, dass wir die Hartz IV-Arroganz von ehedem durch ein sozialeres Bild von uns selbst ersetzen.</p>
<p>Die Wahlschlappe der Linken bei den Abgeordnetenhauswahlen 2006 zeigt: Politik f&#252;hrt dort zu Verbitterung, wo mit nebul&#246;sen Illusionen konkrete Erwartungen geweckt werden. Deshalb ist es die treffende Antwort, wenn wir in der jetzt zun&#228;chst un&#252;bersichtlichen Parteienkonstellation best&#228;ndig unsere Forderungen in den Vordergrund r&#252;cken. Weder in Hessen noch in Hamburg ist es falsch, nun auf die Umsetzung der zentralen Wahlaussagen zu pochen - etwa eine umfassende Bildungsreform im r&#252;ckst&#228;ndigen hessischen Schulsystem oder ein Stopp aller Planungen f&#252;r das Kohlekraftwerk Hamburg-Moorburg. Eine Entscheidung f&#252;r die B&#252;ndnisgr&#252;nen ist im hohen Ma&#223;e eine Entscheidung f&#252;r deren Inhalte - schon wegen der vielen rot-gr&#252;nen Wechselw&#228;hlerInnen. Es ist demokratisch geboten, dieses Vertrauen zu rechtfertigen und sich f&#252;r deren Interessen einzusetzen.</p>
<p>Doch ein Regierungsalltag wird nicht ausschlie&#223;lich von drei oder mehr zentralen b&#252;ndnisgr&#252;nen Politikangeboten zu bestreiten sein. Er besteht auch nicht allein aus Sachentscheidungen - Einzelpersonen setzen Botschaften, nicht alle Handlungen und &#196;u&#223;erungen lassen von Koalitionsaussch&#252;ssen vorherbestimmen. Die f&#252;r die politische Zusammenarbeit notwendige politische N&#228;he ist historisch gewachsen und/oder erarbeitet. In jedem Fall erforderlich ist ein Mindestma&#223; an Vertrauenskultur. Fehlt diese, ist jedes B&#252;ndnis zum Scheitern verurteilt - auch zum Ende von Rot-Gr&#252;n auf Bundesebene soll sie das Ihrige beigetragen haben. Auch in kommunalen B&#252;ndnissen wird immer wieder gerade diese Komponente hervorgehoben. In Kiel und Frankfurt/Main loben Schwarze wie Gr&#252;ne den vertrauensvollen Umgang. In Friedrichshain-Kreuzberg platzte die Zusammenarbeit mit einer missg&#252;nstigen und unzuverl&#228;ssigen SPD - seit der letzten Wahl regieren hier B&#252;ndnisgr&#252;ne und Linke.</p>
<p>Das Selbstverst&#228;ndnis als moderne linke Partei sowie die historische N&#228;he zu Inhalten von SPD und &#8220;Die Linke&#8221; pr&#228;gen das &#246;ffentliche Bild von uns. Die erkennbaren Ankn&#252;pfungspunkte auch f&#252;r die CDU machen auch diese Zusammenarbeit m&#246;glich. Damit ist die Lage von B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen aber nur auf den ersten Blick komfortabel, als &#8220;K&#246;nigsmacherin&#8221; je nach Gemengelage entweder mit der SPD (mit oder ohne eine weitere Partnerin) oder der CDU zusammen zu arbeiten. Die programmatische Durchschlagskraft b&#252;ndnisgr&#252;ner Politik k&#246;nnte sich mit einem Mal erheblich steigern, betrachtete man die Konstellationen rein schematisch. Diese Rolle ist vor allem unbequem anspruchsvoll. Um f&#252;r die Bundesrepublik politikf&#228;hig zu bleiben, kommen wir nicht umhin, neue Mechanismen der politischen Kollaboration zu entwickeln. Es passt zu uns, das mit unseren basisdemokratischen Anspr&#252;chen zu verbinden. Gleichwohl erfordert es professionelles Agieren, nicht aus den Augen zu verlieren, wenn sich der Vorrat der Gemeinsamkeiten in einer politischen Zusammenarbeit ersch&#246;pft hat. Wir m&#252;ssen klar machen, wann die Toleranz f&#252;r Alleing&#228;nge der jeweiligen Partnerin zu enden hat. Mit den Erfahrungen bisheriger Koalitionen sollten wir uns gut wappnen k&#246;nnen. Auch eint uns die Erkenntnis, dass auf die Regierungsbeteiligung die Opposition folgt.  Nun liegt es ein St&#252;ckchen mehr an uns, wann diese endet.</p>
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		<title>Ein Dorf wird Stadt</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Feb 2008 10:34:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Stephan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Berliner Ensemble]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwann kriegen wir sie alle: In Reinickendorf haben sich die Bezirksverordneten in der vergangenen Woche f&#252;r die Beflaggung des Rathauses anl&#228;sslich des CSD ausgesprochen. Im Jahr 2008 sind also keine peinlichen Ausf&#228;lle der CDU-Bezirksb&#252;rgermeisterin Marlies Wanjura (&#8221;da k&#246;nnte ja jeder kommen&#8221;) mehr zu erwarten.

Auch Reinickendorf hei&#223;t Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle willkommen - hier ein
passendes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwann kriegen wir sie alle: In Reinickendorf haben sich die Bezirksverordneten in der vergangenen Woche f&#252;r die Beflaggung des Rathauses anl&#228;sslich des CSD ausgesprochen. Im Jahr 2008 sind also keine peinlichen Ausf&#228;lle der CDU-Bezirksb&#252;rgermeisterin Marlies Wanjura (&#8221;da k&#246;nnte ja jeder kommen&#8221;) mehr zu erwarten.</p>
<p><img src="http://www.green-berlin.de/wp-content/odyssey_rainbow.jpg" alt="Photo by Flickr’s Yai&amp;JR" /><br />
<small>Auch Reinickendorf hei&#223;t Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle willkommen - hier ein<br />
passendes Motiv f&#252;r die Rathausbeflaggung 2008; Foto: Flickrs <a href="http://www.flickr.com/photos/matana/" title="Externer Link: Flickr" target="_blank">Yai&amp;JR</a></small></p>
<p>Der Beschluss der Bezirksvertretung kann als aufrichtiges Signal dahingehend verstanden werden, dass die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger in Reinickendorf die Vielfalt der Lebensformen auch in ihrem Umfeld akzeptieren. Ich hoffe, dass auch die CDU irgendwann den Blick f&#252;r Realit&#228;ten gewinnt. Und dass aus der Symbolpolitik echtes &#8220;Queer-Mainstreaming&#8221; wird. Ein Schritt zu schnell voraus? Vielleicht. Aber ohne Tr&#228;ume ist alle Politik nichts.</p>
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		<title>Ohne Gr&#252;n kein Queer</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jan 2008 14:14:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Stephan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kammerspiele]]></category>

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		<description><![CDATA[
Gemeinsam mit meiner Kollegin Maren Schweizer werde ich im kommenden Jahr f&#252;r die Landesarbeitsgemeinschaft QueerGr&#252;n von B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen Berlin sprechen. Danke an alle Mitstreiterinnen und Mitstreiter f&#252;r das entgegen gebrachte Vertrauen. Es gibt viel zu tun - aber mit Teamwork ist es zu packen!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.green-berlin.de/wp-content/queergruen_wenden.jpg" alt="queergruen_wenden.jpg" /></p>
<p>Gemeinsam mit meiner Kollegin Maren Schweizer werde ich im kommenden Jahr f&#252;r die Landesarbeitsgemeinschaft QueerGr&#252;n von B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen Berlin sprechen. Danke an alle Mitstreiterinnen und Mitstreiter f&#252;r das entgegen gebrachte Vertrauen. Es gibt viel zu tun - aber mit Teamwork ist es zu packen!</p>
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		<title>Die Andersdenkenden</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 17:20:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Stephan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Berliner Ensemble]]></category>

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		<description><![CDATA[
Zum Gedenken an die, deren Leichen den Weg zum Sozialismus pfalstern sollten;
Stein auf der Gedenkst&#228;tte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde
Nachtrag: Am Sonntag nahm ich mit einigen Tausend am Gedenken f&#252;r die ermordeten SozialistInnen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht teil. Eine Demonstration f&#252;r eine pluralistische und demokratische Kultur sollte es sein, in der das Andersdenken einen Wer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.green-berlin.de/wp-content/stalin-opfer.jpg" alt="Gedenkstein f&#252;r die Opfer des Stalinismus; Foto: Michael Grunst" /><br />
<small>Zum Gedenken an die, deren Leichen den Weg zum Sozialismus pfalstern sollten;<br />
Stein auf der Gedenkst&#228;tte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde</small></p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Am Sonntag nahm ich mit einigen Tausend am Gedenken f&#252;r die ermordeten SozialistInnen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht teil. Eine Demonstration f&#252;r eine pluralistische und demokratische Kultur sollte es sein, in der das Andersdenken einen Wer besitzt.</p>
<p>Unter den vielen Anh&#228;ngerinnen und Anh&#228;ngern der Partei Die Linke und etlicher gewerkschaftlicher Gruppen fanden sich auch ehemalige B&#252;rgerrechtlerinnen und B&#252;rgerrechtler der DDR, die Juso-Chefin Franziska Drohsel und der Kreuzberger Gr&#252;nen-Abgeordnete Dirk Behrend.</p>
<p>Ersch&#252;ttert hat mich die Vehemenz, mit der einige Unverbesserliche im Namen des Andersdenkens die mit einem Gedenkstein geehrten Andersdenkenden der DDR-Zeit verh&#246;hnt haben. In Faschingskost&#252;men standen sie um den Stein und trauerten im Namen &#8220;der Deutschen Wirtschaft&#8221; oder &#8220;des Deutschen Milit&#228;rs&#8221; um die Opfer des Stalinismus. Wer solches tut, hat den Wert des Quer- und Andersdenkens nicht begriffen und damit an diesem Tag auf der Gedenkst&#228;tte nichts verloren. Eine erschreckende und barbarische Sch&#228;ndung.</p>
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		<title>Am Meer</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jan 2008 12:49:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Stephan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Feature]]></category>

		<category><![CDATA[Metropol]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin ist mehr als eine Metropole - und der Film &#8220;Berlin am Meer&#8221; ist mehr als nur ein Liebesfilm. In ihm zeigt sich die Stadt so, wie sie nur noch an ganz wenigen Stellen zu erleben ist. Eine Ode an das morbide Party-Drogen-Feier-Szene-Berlin. Doch irgendwie auch ein Abgesang.

: Offizielle Homepage Berlin am Meer
: Stilles Zucken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin ist mehr als eine Metropole - und der Film &#8220;Berlin am Meer&#8221; ist mehr als nur ein Liebesfilm. In ihm zeigt sich die Stadt so, wie sie nur noch an ganz wenigen Stellen zu erleben ist. Eine Ode an das morbide <a title="Externer Link: Hauptstadtblog" href="http://www.hauptstadtblog.de/article/4073/berlin-am-meer" target="_blank">Party-Drogen-Feier-Szene-Berlin</a>. Doch irgendwie auch ein Abgesang.</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/7S6F1qskvc8" width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/7S6F1qskvc8" /></object></p>
<p>: <a title="Externer Link: Berlin am Meer" href="http://www.berlinammeer-derfilm.de/" target="_blank">Offizielle Homepage <strong>Berlin am Meer</strong></a></p>
<p>: <a title="Externer Link: taz" href="http://www.taz.de/1/leben/film/artikel/1/stilles-zucken-in-gruenem-licht/?src=SZ&amp;cHash=e02af5b24f" target="_blank"><strong>Stilles Zucken in gr&#252;nem Licht</strong></a><br />
: <a title="Externer Link: taz" href="http://www.taz.de/1/leben/film/artikel/1/stilles-zucken-in-gruenem-licht/?src=SZ&amp;cHash=e02af5b24f" target="_blank">taz am 10. Januar 2008</a></p>
<p>: <a title="Externer Link: Tagesspiegel" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Stadtleben;art125,2452688" target="_blank"><strong>Studenten machen Welle</strong></a><br />
: <a title="Externer Link: Tagesspiegel" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Stadtleben;art125,2452688" target="_blank">Tagesspiegel am 9. Januar 2008</a></p>
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		<title>Der Allesversteher</title>
		<link>http://www.green-berlin.de/andre-stephan/metropol/der-allesversteher/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Jan 2008 13:24:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Stephan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Metropol]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gewaltvorf&#228;lle in den Tagen des Jahreswechsels haben uns alle erschreckt. Es ist wenig verwunderlich, dass solch brutale Vorf&#228;lle in Wahlkampfzeiten auch f&#252;r scharfe Forderungen nach h&#246;heren und h&#228;rteren Strafen instrumentalisiert werden. Das M&#228;rchen, dass mit der Ausweitung von Strafandrohungen wirklich weniger Menschen durch Menschen zu Schaden kommen, wird dadurch aber nicht wahrer.

K&#246;rtings Hauptwaffe gegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gewaltvorf&#228;lle in den Tagen des Jahreswechsels haben uns alle erschreckt. Es ist wenig verwunderlich, dass solch brutale Vorf&#228;lle in Wahlkampfzeiten auch f&#252;r scharfe Forderungen nach h&#246;heren und h&#228;rteren Strafen instrumentalisiert werden. Das M&#228;rchen, dass mit der Ausweitung von Strafandrohungen wirklich weniger Menschen durch Menschen zu Schaden kommen, wird dadurch aber nicht wahrer.</p>
<p><img src="http://www.green-berlin.de/wp-content/police.jpg" alt="K&#246;rtings Hauptwaffe gegen Kriminalit&#228;t unter Jugendlichen; Quelle: Photcase.com" /><br />
<small>K&#246;rtings Hauptwaffe gegen Kriminalit&#228;t unter Jugendlichen; Quelle: <a href="http://www.Photcase.com" title="Externer Link: Photocase.com" target="_blank">Photcase.com</a></small></p>
<p>Auch Berlins Innensenator Erhard K&#246;rting beteiligt sich an diesem Griff in die innenpolitische Mottenkiste. Der Senator k&#228;mpft offenbar verzweifelt darum, als „starker Mann“ der Regierung Wowereit in die Geschichte einzugehen. Der Ex-Justizsenator schreckt auch nicht davor zur&#252;ck, die RichterInnenschaft der Stadt kollektiv in Misskredit zu bringen. Die pauschale Titulierung als „Allesversteher und –verzeiher“ verlangt nach einer sofortigen Entschuldigung.</p>
<p>Viel besser w&#228;re es, K&#246;rting kehrte vor seiner eigenen Haust&#252;r. Die Rot-Rote Innen- und Justizpolitik ist schlie&#223;lich Ruhmesblatt. Sie erhebt zwar oft den Anspruch, das Ganze zu betrachten und dadurch Kriminalit&#228;tsvorbeugend zu sein. Nur leider fallen Wort und Tat zumeist auseinander. Anhand der gestiegenen Intensivt&#228;terzahlen etwa wird deutlich, dass der beispiellose Pr&#228;ventionsabbau im Kinder- und Jugendbereich nicht ohne Folgen geblieben ist. Berlin hat zuletzt massiv bei den Hilfen zur Erziehung gestrichen. Dieses Geld – statt in die Gew&#228;hrleistung eines stabilen Umfeldes f&#252;r Kinder und Jugendliche – nun in Umerziehungs-Anstalten umleiten zu wollen, stellt das Prinzip, Vorzusorgen anstatt zu bestrafen g&#228;nzlich auf den Kopf.</p>
<p>K&#246;rting lenkt mit seinem populistischen Generalangriff davon ab, dass er als Innensenator und ehemaliger Justizsenator entscheidend f&#252;r den Zustand der Pr&#228;ventions- und Strafverfolgungsstrukturen in der Stadt verantwortlich ist. Herr K&#246;rting muss aufh&#246;ren, mit seinen Anw&#252;rfen die eigene Hilf- und Ideenlosigkeit zu illustrieren. Stattdessen sollte er sich stark machen - f&#252;r bessere Pr&#228;ventionsangebote gemeinsam mit Schulen, Sportvereinen und Jugend&#228;mtern.</p>
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		<title>08 (II)</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jan 2008 17:09:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Stephan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Weltbühne]]></category>

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		<description><![CDATA[
Bundesinnenminister dirigiert das SEK; Quelle: Youtube.com
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/r-B7_7LA02A&amp;eurl" width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/r-B7_7LA02A&amp;eurl" /></object><br />
<small>Bundesinnenminister dirigiert das SEK; Quelle: Youtube.com</small></p>
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		<title>08</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jan 2008 13:54:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Stephan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Metropol]]></category>

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		<description><![CDATA[
Noch ohne flankierenden Plan, aber immerhin: Seit 1. Januar 2008 gilt hier eine Umweltzone;
Quelle: Flickr’s Mesq
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.green-berlin.de/wp-content/umweltzone08.jpg" alt="Umweltzone ab 1. Januar 2008; Quelle: Flickr’s Mesq" /><br />
<small>Noch <a href="http://www.gruene-fraktion-berlin.de/cms/default/dok/212/212961.senatorin_lompscher_grosse_worte_aber_we.htm" title="Externer Link: B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen im Abgeordnetenhaus von Berlin" target="_blank">ohne flankierenden Plan</a>, aber immerhin: Seit 1. Januar 2008 gilt hier eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Umweltzone" title="Externer Link: B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen im Abgeordnetenhaus von Berlin" target="_blank">Umweltzone</a>;<br />
Quelle: Flickr’s <a href="http://www.flickr.com/photos/mesq/" title="Quelle: Flickr" target="_blank">Mesq</a></small></p>
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		<title>Pr&#228;vention ohne Wenn und Aber</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Dec 2007 13:27:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Stephan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Weltbühne]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern war Welt-Aidstag. Sicher hat das jeder mitbekommen. Mit TV-Spots, Anzeigenkampagnen und mit Infost&#228;nden wurde einmal mehr darauf hingewiesen, dass die Immunschw&#228;chekrankheit nach wie vor nicht heilbar ist - allen medizinischen Erfolgen zum Trotz. Die Betroffenen ben&#246;tigen unsere Solidarit&#228;t und Unterst&#252;tzung. Daf&#252;r steht die rote Schleife, die j&#228;hrlich am 1. Dezember getragen wird.

“Best Buddies&#8221; von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war Welt-Aidstag. Sicher hat das jeder mitbekommen. Mit TV-Spots, Anzeigenkampagnen und mit Infost&#228;nden wurde einmal mehr darauf hingewiesen, dass die Immunschw&#228;chekrankheit nach wie vor nicht heilbar ist - allen medizinischen Erfolgen zum Trotz. Die Betroffenen ben&#246;tigen unsere Solidarit&#228;t und Unterst&#252;tzung. Daf&#252;r steht die rote Schleife, die j&#228;hrlich am 1. Dezember getragen wird.</p>
<p><img src="http://www.green-berlin.de/wp-content/haring-buddies.jpg" title="“Beste Kumpel” von Keith Haring - der Grafiker starb 1990 an AIDS" alt="“Beste Kumpel” von Keith Haring - der Grafiker starb 1990 an AIDS" border="1" /><br />
<small>“Best Buddies&#8221; von Keith Haring - der Grafiker starb 1990 an AIDS</small></p>
<p>Umso Besorgnis erregender ist, dass die HIV-Ansteckungszahlen in der Hauptstadt seit dem Jahr 2000 wieder nach oben schnellen, auch wenn oder gerade weil die Toten immer weniger werden. Das Bewusstsein um die Seuche schwindet zusehends, als sei eine Art Abstumpfung eingetreten. Aber auch der Senat tr&#228;gt dazu bei, dass HIV- und Aidspr&#228;vention unter &#8220;ferner liefen&#8221; abgebucht wurde. So sind zwei der sechs Beratungsstellen zur Schlie&#223;ung vorgesehen, die Zusch&#252;sse f&#252;r Aufkl&#228;rungsprojekte sinken.</p>
<p>Doch &#8220;der Kampf gegen Aids l&#228;sst sich nicht mit dem Rotstift gewinnen&#8221;, erkl&#228;rten daher die Landesvorsitzenden von B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen, Irma Franke-Dressler und Barbara Oesterheld am Freitag. Bereits einen Tag zuvor meldeten sich die b&#252;ndnisgr&#252;nen Fachleute f&#252;r Gesundheit und Verwaltung, Heidi Kosche und Thomas Birk von der Abgeordnetenhausfraktion der Partei zu Wort und forderten ein Gesamtkonzept f&#252;r sexuelle Gesundheit. Etwa m&#252;sse endlich gew&#228;hrleistet werden, dass Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler in den Grund- und weiterf&#252;hrenden Schulen jeweils mindestens einmal &#252;ber sexuell &#252;bertragbare Krankheiten aufgekl&#228;rt werden.</p>
<p>Verst&#228;rkte Anstrengungen im Bereich weltweiter Aidspr&#228;vention und Diagnostik fordern auch Ute Kozcy und Biggi Bender von den B&#252;ndnisgr&#252;nen im Deutschen Bundestag. Geld – auch die von den G8-Staaten zugesagten 60 Millionen US-Dollar – sei dabei allein nicht genug. Die Summe w&#252;rde verpuffen, wenn nicht endlich die Patentrechte an den Aidsmedikamenten gelockert w&#252;rden. Deshalb der Appell der Politikerinnen: &#8220;Es ist Zeit zu handeln: Auch dieses Jahr wird HIV/Aids wieder mehr als zwei Millionen Opfer fordern!&#8221;</p>
<p>: <a href="http://gruene-berlin.de/site/index.php?id=390&amp;backPID=390&amp;tt_news=978" title="Externer Link: B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen Berlin" target="_blank"><strong>Gib AIDS keine Chance!</strong></a><br />
: <a href="http://gruene-berlin.de/site/index.php?id=390&amp;backPID=390&amp;tt_news=978" title="Externer Link: B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen Berlin" target="_blank">Pressemitteilung von Barbara Oesterheld und Irma Franke-Dressler,</a><br />
: <a href="http://gruene-berlin.de/site/index.php?id=390&amp;backPID=390&amp;tt_news=978" title="Externer Link: B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen Berlin" target="_blank">Landesvorsitzende von B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen Berlin,</a><br />
: <a href="http://gruene-berlin.de/site/index.php?id=390&amp;backPID=390&amp;tt_news=978" title="Externer Link: B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen Berlin" target="_blank"> am 30. November 2007</a></p>
<p>: <a href="http://www.gruene-fraktion-berlin.de/cms/default/dok/208/208095.berlin_braucht_ein_gesamtkonzept_fuer_se.htm" title="Externer Link: Fraktion von B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen im Abgeordnetenhaus von Berlin" target="_blank"><strong>Berlin braucht ein Gesamtkonzept f&#252;r sexuelle Gesundheit</strong></a><br />
: <a href="http://www.gruene-fraktion-berlin.de/cms/default/dok/208/208095.berlin_braucht_ein_gesamtkonzept_fuer_se.htm" title="Externer Link: Fraktion von B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen im Abgeordnetenhaus von Berlin" target="_blank">Pressemitteilung von Heidi Kosche und Thomas Birk,</a><br />
: <a href="http://www.gruene-fraktion-berlin.de/cms/default/dok/208/208095.berlin_braucht_ein_gesamtkonzept_fuer_se.htm" title="Externer Link: Fraktion von B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen im Abgeordnetenhaus von Berlin" target="_blank">B&#252;ndnisgr&#252;ne im Abgeordnetenhaus von Berlin, am 29. November 2007</a></p>
<p>: <a href="http://www.gruene-bundestag.de/cms/gesundheit/dok/208/208076.weltaidstag_2007_gemeinsam_gegen_aids.html" title="Externer Link: Fraktion von B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen im Deutschen Bundestag" target="_blank"><strong>Gemeinsam gegen AIDS aktiv</strong></a><br />
: <a href="http://www.gruene-bundestag.de/cms/gesundheit/dok/208/208076.weltaidstag_2007_gemeinsam_gegen_aids.html" title="Externer Link: Fraktion von B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen im Deutschen Bundestag" target="_blank">gruene-fraktion.de am 30. November 2007</a></p>
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		<title>13.000 X f&#252;r B&#252;rgerrechte</title>
		<link>http://www.green-berlin.de/andre-stephan/grips/13000-x-fuer-buergerrechte/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Nov 2007 09:46:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Stephan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Grips]]></category>

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		<description><![CDATA[
Handeln gegen Schn&#252;ffelei! Ich habe heute meine Vollmacht f&#252;r die Verfassungsklage zur Vorratsdatenspeicherung unterschrieben und in Richtung Rechtsanwalt Meinhard Starostik bewegt.
Was jeder noch gegen die totale Protokollierung der Telekommunikation tun kann? Bereits 13.000 Menschen haben erkannt, was wirklich hilft: Selbst klagen!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de" title="Externer Link: AK Vorratsdatenspeicherung" target="_blank"><img src="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/images/Stopvds.gif" alt="Stoppt die Vorratsdatenspeicherung - www.vorratsdatenspeicherung.de" title="Stoppt die Vorratsdatenspeicherung" border="0" /></a></p>
<p>Handeln gegen Schn&#252;ffelei! Ich habe heute meine Vollmacht f&#252;r die Verfassungsklage zur Vorratsdatenspeicherung unterschrieben und in Richtung Rechtsanwalt <a href="http://www.starostik.de/" title="Externer Link: Meinard Starostik" target="_blank">Meinhard Starostik</a> bewegt.</p>
<p>Was jeder noch gegen die totale Protokollierung der Telekommunikation tun kann? Bereits 13.000 Menschen haben erkannt, was wirklich hilft: <a href="http://verfassungsbeschwerde.vorratsdatenspeicherung.de/" title="Externer Link: AK Vorratsdatenspeicherung" target="_blank"><strong>Selbst klagen!</strong></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die kritische Masse</title>
		<link>http://www.green-berlin.de/andre-stephan/grips/die-kritische-masse/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 15:25:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Stephan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Grips]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Blogger der Welt, vereinigt Euch&#8221; hei&#223;t es vom 2. bis 4. April auf der 2008er-Version der re:publica. Die Konferenz besch&#228;ftigt sich erneut mit kulturellen und sozialen und Aspekten der vernetzten Gesellschaft. Bereits 2007 fand die &#8220;Blogger-Convention&#8221; in der Kalkscheune in Berlin-Mitte statt und war ein beachtlicher Publikumserfolg.

Zeitgleich mit der Ank&#252;ndigung der Fortsetzung der diesj&#228;hrigen Erfolgsveranstaltung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Blogger der Welt, vereinigt Euch&#8221; hei&#223;t es vom 2. bis 4. April auf der 2008er-Version der re:publica. Die Konferenz besch&#228;ftigt sich erneut mit kulturellen und sozialen und Aspekten der vernetzten Gesellschaft. Bereits 2007 fand die &#8220;Blogger-Convention&#8221; in der Kalkscheune in Berlin-Mitte statt und war ein beachtlicher Publikumserfolg.</p>
<p><a href="http://re-publica.de" title="Externer Link: Republica" target="_blank"><img src="http://www.green-berlin.de/wp-content/republica2008.jpg" title="republica2008.jpg" alt="republica2008.jpg" border="0" /></a></p>
<p>Zeitgleich mit der Ank&#252;ndigung der Fortsetzung der <a href="http://www.green-berlin.de/index.php/andre-stephan/grips/mercedes-tony-johnny-und-co/">diesj&#228;hrigen Erfolgsveranstaltung</a> wurden alle Interessierten dazu eingeladen, sich auch an den Vorbereitungen zu beteiligen. Gesucht werden noch Themenvorschl&#228;ge f&#252;r das dreit&#228;gige Programm. Workshops und Diskussionen von re:publica (aus dem Lateinischen: das [all]gemeine Wesen) wollen geplant und gestaltet werden. Weitere Informationen dazu gibt es wie immer <a href="http://re-publica.de/2007/11/01/ankundigung-republica08-die-kritische-masse/" title="Externer Link: Republica" target="_blank">im Blog</a>.</p>
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		<item>
		<title>Kurzer Wurf/dicke Kinder</title>
		<link>http://www.green-berlin.de/andre-stephan/metropol/kurzer-wurfdicke-kinder/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 08:58:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Stephan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Metropol]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gewohnheiten von erwachsenen Menschen zu &#228;ndern, ist ein hartes Brot. Leichter f&#228;llt es, wenn bestimmte Verhaltensweisen schon im Kindesalter vermittelt und ge&#252;bt werden. Darauf basiert die Forderung nach fr&#252;hkindlicher Bildung bereits in den Kitas. Und nicht nur spracherzieherisch oder mathematisch soll bei den ganz Kleinen gewirkt werden, auch Kompetenzen bei der Lebensf&#252;hrung geh&#246;ren ins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gewohnheiten von erwachsenen Menschen zu &#228;ndern, ist ein hartes Brot. Leichter f&#228;llt es, wenn bestimmte Verhaltensweisen schon im Kindesalter vermittelt und ge&#252;bt werden. Darauf basiert die Forderung nach fr&#252;hkindlicher Bildung bereits in den Kitas. Und nicht nur spracherzieherisch oder mathematisch soll bei den ganz Kleinen gewirkt werden, auch Kompetenzen bei der Lebensf&#252;hrung geh&#246;ren ins Kita-Bildungsprogramm.</p>
<p><img src="http://www.green-berlin.de/wp-content/nyc-breakfast.jpg" alt="nyc-breakfast.jpg" /><br />
<small>Steuerfinanziertes Schulfr&#252;hst&#252;ck in New York City; Quelle: Flickr&#8217;s <a href="http://www.flickr.com/photos/kenstein/" title="Externer Link: Flickr" target="_blank">Runs With Scissors</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/deed.en" title="CC-Lzenz" target="_blank">CC</a></small></p>
<p>Die alarmierenden Zahlen dicker Schulkinder haben nun die Senats-Gesundheitsverwaltung aufhorchen lassen. Die Beh&#246;rde will mit einem Ma&#223;nahmenkatalog deren Zahl von 12 auf 10 Prozent in den n&#228;chsten drei Jahren senken. Die Stippies im Alter von unter 6 werden - so der Plan - k&#252;nftig in Lernk&#252;chen selbst gesunde Kost zubereiten. In Beratungsgespr&#228;chen sollen auch die Eltern dar&#252;ber aufgekl&#228;rt werden, wie gesunde Kost aussieht und was Chips und Schokoriegel als Schulkost beim Nachwuchs anrichten.</p>
<p>Leider l&#228;sst der Senat offen, wie diese Vorhaben in die Tat umgesetzt werden sollen. Schon jetzt leidet die Betreuung der Kinder unter fehlendem qualifizierten Personal. Das Leitbild &#8220;Kitas als Bildungseinrichtungen&#8221; ist derzeit an vielen Orten in der Stadt eine vage Illusion. Aber nicht einzig mehr Personal schafft d&#252;nne Kinder. &#8220;Kinder ben&#246;tigen mehr Spiel- und Bewegungsr&#228;ume&#8221;, konstatiert Elfi Jantzen, gesundheitspolitische Sprecherin der B&#252;ndnisgr&#252;nen im Berliner Abgeordnetenhaus.</p>
<p>Dar&#252;ber hinaus erweckt die gestrige Erkl&#228;rung von Senatorin Katrin Lompscher (Linke) den Eindruck, als gehe es um blo&#223;es Ausgleichen von famili&#228;ren Bildungsschw&#228;chen. Schlechte Ern&#228;hrung ist aber vor allem oft da anzutreffen, wo Menschen in prek&#228;ren Verh&#228;ltnissen leben und die Eltern f&#252;r staatliche Ma&#223;nahmen bereits nicht mehr empf&#228;nglich sind. Hier helfen auch diese neuen Beratungsangebote des Senats nicht. Bei ihnen hilft nur gezieltes langfristiges Engagement - nicht allgemeines Infotainment. F&#252;r sie m&#252;ssen alle bezirklichen Sozial- und Jugendma&#223;nahmen auch auf den Aspekt Gesundheit und Ern&#228;hrung ausgerichtet werden. Damit - auch wenn es profan klingt - auch Milch und &#196;pfel wieder feste Posten auf jeder Einkaufsliste werden ist deutlich mehr n&#246;tig als dieser kurze Wurf.</p>
<p>: <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/1105/lokales/0006/index.html?group=berliner-zeitung&amp;sgroup=&amp;day=today&amp;suchen=1&amp;keywords=dicke+kinder&amp;search_in=archive&amp;author=&amp;ressort=Lokales&amp;von=05.11.2007&amp;bis=06.11.2007" title="Externer Link: Berliner Zeitung" target="_blank"><strong>Der schwere Weg zum Normalgewicht</strong></a><br />
: <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/1105/lokales/0055/index.html?group=berliner-zeitung&amp;sgroup=&amp;day=today&amp;suchen=1&amp;keywords=dicke+kinder&amp;search_in=archive&amp;author=&amp;ressort=&amp;von=01.11.2007&amp;bis=06.11.2007" title="Externer Link: Berliner Zeitung" target="_blank">Kommentar <strong>Totenk&#246;pfe auf der Schokoladentafel</strong></a><br />
: Berliner Zeitung vom 5. November 2007</p>
<p>: <a href="http://www.gruene-fraktion-berlin.de/cms/default/dok/203/203761.magere_projekte_fuer_dicke_kinder.htm" title="Externer Link: B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen im Abgeordnetenhaus von Berlin" target="_blank"><strong>Magere Projekte f&#252;r dicke Kinder</strong></a><br />
: <a href="http://www.gruene-fraktion-berlin.de/cms/default/dok/203/203761.magere_projekte_fuer_dicke_kinder.htm" title="Externer Link: B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen im Abgeordnetenhaus von Berlin" target="_blank">Pressemitteilung von Elfi Jantzen,  gesundheitspolitische Sprecherin</a><br />
: <a href="http://www.gruene-fraktion-berlin.de/cms/default/dok/203/203761.magere_projekte_fuer_dicke_kinder.htm" title="Externer Link: B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen im Abgeordnetenhaus von Berlin" target="_blank">von B&#252;ndnis 90/ Die Gr&#252;nen im Berliner Abgeordnetenhaus<br />
: </a><a href="http://www.gruene-fraktion-berlin.de/cms/default/dok/203/203761.magere_projekte_fuer_dicke_kinder.htm" title="Externer Link: B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen im Abgeordnetenhaus von Berlin" target="_blank">am 5. November 2007</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Geteilter Raum - voller Raum</title>
		<link>http://www.green-berlin.de/andre-stephan/metropol/geteilter-raum-voller-raum/</link>
		<comments>http://www.green-berlin.de/andre-stephan/metropol/geteilter-raum-voller-raum/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Nov 2007 16:10:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Stephan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Metropol]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt sie noch, die gro&#223;en Tabubr&#252;che. Vergangenen Freitag pilgerte die gesammelte gr&#252;nnahe Verkehrsexpertise Berlins zu Hans Monderman, der den Hauptst&#228;dterinnen und Hauptst&#228;dtern im Abgeordnetenhaus sein &#8220;Shared Space&#8220;-Konzept schmackhaft zu machen gedachte. Monderman, eine Art Michael Moore der Verkehrsplanung, ist ein Radikaler seiner Zunft, setzt er sich doch f&#252;r eine gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Liberalit&#228;t in der Verkehrsraumgestaltung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt sie noch, die gro&#223;en Tabubr&#252;che. Vergangenen Freitag pilgerte die gesammelte gr&#252;nnahe Verkehrsexpertise Berlins zu Hans Monderman, der den Hauptst&#228;dterinnen und Hauptst&#228;dtern im Abgeordnetenhaus sein &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Shared_space" title="Externer Link: Wikipedia.org" target="_blank">Shared Space</a>&#8220;-Konzept schmackhaft zu machen gedachte. Monderman, eine Art Michael Moore der Verkehrsplanung, ist ein Radikaler seiner Zunft, setzt er sich doch f&#252;r eine gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Liberalit&#228;t in der Verkehrsraumgestaltung ein.</p>
<p><img src="http://www.green-berlin.de/wp-content/shared-space.jpg" alt="Shared Space in Amsterdam; Foto: Flickr’s Joel Mann" /><br />
<small>Ein Spielplatz? Eine Stra&#223;e! - Shared Space in Amsterdam<br />
Foto: Flickr’s <a href="http://www.flickr.com/photos/joelmann/" title="Externer Link: Flickr" target="_blank">Joel Mann</a></small></p>
<p>So seien Ampeln, Schilder und die strenge Abgrenzung der Verkehrsarten im &#246;ffentlichen Raum &#252;berfl&#252;ssig und kontraproduktiv. In einem am&#252;santen Powerpoint-gest&#252;tzten Vortrag schilderte der Holl&#228;nder, wie er mit R&#252;ckendeckung der &#246;rtlichen Politik in Drachten (Niederlande) schon vor Jahren daf&#252;r sorgte, dass die am Verkehr Teilnehmenden wieder miteinander zu kommunizieren begannen, was den Verkehrsfluss steigerte und die Unfallzahlen drastisch senkte.</p>
<p>F&#252;r Monderman sei seit dem wichtig, aus den Pl&#228;tzen und Stra&#223;en wieder &#8220;Menschenorte&#8221; zu machen, wie er es nannte. Heute ist alles im &#246;ffentlichen Raum darauf ausgelegt, dem Autoverkehr zu dienen. Das &#252;brige ist &#8220;Sondernutzung&#8221;. Dabei n&#228;hmen die Verkehrsschilder und Ampeln den Auto Fahrenden unwillk&#252;rlich das Denken ab, mit &#8220;&#252;berraschenden&#8221; oder &#8220;nicht geplanten&#8221; Situationen k&#228;men sie daher nur schwer zurecht, was dann zwangsl&#228;ufig zu Unf&#228;llen f&#252;hrt. Das das nicht zur Zufriedenheit f&#252;hrt, ist klar. Aber dieses &#220;bel ist auch hausgemacht, wie Monderman betont. &#8220;Wenn die Leute sich benehmen sollen wie in einer Kirche, d&#252;rfen sie keine Disko bauen&#8221;, erkl&#228;rt er die Verkehrplanungen auch Berlins zu den eigentlichen Ursachen von Rowdytum und Unfalltoten.</p>
<p>N&#228;hme man nun die Beschilderung aus dem Stadtbild und machte man die Stra&#223;en und Pl&#228;tze selbst &#8220;lesbar&#8221;, hielte das soziale System wieder Einzug, so die Philosophie des ehemaligen Kommunalangestellten. Die Leute m&#252;ssten selbst ihr Gehirn einschalten und die Verkehrssituation beurteilen. Denn was n&#252;tzt es, wenn auf dem Schild &#8220;30&#8243; steht, die Situation aber allenfalls 15 Kilometer in der Stunde zul&#228;sst? So lange baulich eine &#8220;Rennstrecke&#8221; f&#252;r Autos abmarkiert ist, macht eine Selbstbeurteilung nat&#252;rlich keinen Sinn. Wenn die Verkehrsr&#228;ume allerdings ineinanderflie&#223;en, Kinder im Umkreis spielen k&#246;nnen und M&#252;tter sich unterhalten, w&#252;rde auch der Eiligste sich z&#252;geln und die Gefahrensituation verantwortungsbewusst meistern.</p>
<p>Nat&#252;rlich ist &#8220;Shared Space&#8221; in d&#246;rflicher Idylle entstanden. Und so zielten die Fragen im Rahmen der Diskussionsrunde auch auf die Realisierbarkeit in den Kiezen Berlins. Dass das Konzept auch in Gro&#223;st&#228;dten erfolgreich sein kann, zeigt ein Pilotprojekt in London, wo ebenfalls Kreuzungen durch Kreisverkehre ersetzt und Gehwege zur&#252;ckgebaut wurden. In Amsterdam ist der &#8220;Space&#8221; schon traditionell getielt. Fahrrad Fahrende, zu Fu&#223; Gehende und Autos sind auf ein r&#252;cksichtsvolles Nebeneinander an den Grachten angewiesen. Was Berlin fehlt, so die Quintessenz, ist vor allem das n&#246;tige Geld f&#252;r die Umgestaltungen. Doch wo ohnehin neu geplant und gestaltet wird - etwa in und um Neuk&#246;lln-Rixdorf - sollten die engeplanten Mittel ihre Verwendung in einem &#8220;Shared Space&#8221;-Gebiet finden. Ein Versuch k&#246;nnte Augen &#246;ffnen.</p>
<p>: <a href="http://www.taz.de/nc/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=ba&amp;dig=2007%2F10%2F29%2Fa0159&amp;src=GI&amp;cHash=33fc620adc" title="Externer Link: taz" target="_blank"><strong>Radikaler Kahlschlag im Schilderwald</strong></a><br />
: <a href="http://www.taz.de/nc/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=ba&amp;dig=2007%2F10%2F29%2Fa0159&amp;src=GI&amp;cHash=33fc620adc" title="Externer Link: taz" target="_blank">taz vom 29. Oktober 2007</a></p>
<p>: <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Verkehr;art270,2407192" title="Externer Link: Tagesspiegel" target="_blank"><strong>Mit Augenkontakt in den Kreisverkehr</strong></a><br />
: <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Verkehr;art270,2407192" title="Externer Link: Tagesspiegel" target="_blank">Tagesspiegel vom 26. Oktober 2007</a></p>
<p>: <a href="http://www.streetsblog.org/2007/05/18/battery-park-city-the-perfect-spot-for-nycs-first-woonerf/" title="Externer Link: Streetsblog.org" target="_blank"><strong>Battery Park City: An Opportunity for Innovative Street Design</strong></a><br />
: <a href="http://www.streetsblog.org/2007/05/18/battery-park-city-the-perfect-spot-for-nycs-first-woonerf/" title="Externer Link: Streetsblog.org" target="_blank">streetsblog.org am  18. Mai 2007</a></p>
<p>: <a href="http://www.shared-space.org/" target="_blank"><strong>Shared-Space.org</strong></a><br />
: <a href="http://www.shared-space.org/">Projektseite der Europ&#228;ischen Kommission</a></p>
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		<title>Parlamentarische Spitze</title>
		<link>http://www.green-berlin.de/andre-stephan/kammerspiele/parlamentarische-spitze/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Oct 2007 13:47:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Stephan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kammerspiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr als ein formaler Akt: Nach einj&#228;hriger Amtszeit haben B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen im Berliner Abgeordnetenhaus gestern turnusgem&#228;&#223; ihren Fraktionsvorstand neu gew&#228;hlt. Wenig &#252;berraschend sind Franziska Eichst&#228;dt-Bohlig (19 von 23 Stimmen) und Volker Ratzmann (13 Stimmen) als Amtsinhaberin bzw. Amtsinhaber des Vorsitzes der b&#252;ndnisgr&#252;nen Parlamentariergruppe best&#228;tigt worden.
Rangelei gab es allerdings um die drei Stellvertretungsposten. In den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als ein formaler Akt: Nach einj&#228;hriger Amtszeit haben <a href="http://www.gruene-fraktion-berlin.de" title="Externer Link: B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen im Abgeordnetenhaus von Berlin" target="_blank">B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen im Berliner Abgeordnetenhaus</a> gestern turnusgem&#228;&#223; ihren Fraktionsvorstand neu gew&#228;hlt. Wenig &#252;berraschend sind Franziska <img src="http://www.green-berlin.de/wp-content/diegruenen-plakat.jpg" alt="Wahlplakat der Gr&#252;nen; Quelle: Archiv der Heinrich-B&#246;ll-Stiftung" style="padding: 8px 0px 8px 12pt; float: right" />Eichst&#228;dt-Bohlig (19 von 23 Stimmen) und Volker Ratzmann (13 Stimmen) als Amtsinhaberin bzw. Amtsinhaber des Vorsitzes der b&#252;ndnisgr&#252;nen Parlamentariergruppe best&#228;tigt worden.</p>
<p>Rangelei gab es allerdings um die drei Stellvertretungsposten. In den Zirkel der Fraktionsf&#252;hrung schaffte es die Arbeitsmarktpolitikerin Ramona Pop, die sich intern gegen die wirtschaftspolitische Sprecherin Lisa Paus durchsetzte. Da Paus ihre knappe Wahl auf einen der weiteren Stellvertreterinnenposten nicht annahm, kandidierte Anja Schillhanek, die den Bereich Wissenschaftspolitik in der Fraktion verantwortet, und wurde erwartungsgem&#228;&#223; gew&#228;hlt. Zuletzt hatte sie aus den Reihen der Fraktion viel Lob f&#252;r ihre Amtsf&#252;hrung im f&#252;nfk&#246;pfigen Fraktionsvorstand erhalten. Auch der dritte Stellvertretungsposten war umstritten. Dort setzte sich der Energiepolitiker Michael Sch&#228;fer knapp gegen den Kreuzberger Rechtspolitiker Dirk Behrendt durch.</p>
<p>Behrendt hatte wie Schillhaneck und Pop das Amt des Stellvertretenden Fraktionschefs seit der Abgeordnetenhauswahl im Herbst 2006 inne. Die gestrige Neuwahl gilt f&#252;r nunmehr zwei Jahre. Dann soll f&#252;r den Rest der Legislaturperiode neu bestimmt werden, wer die Fraktion in den Abgeordnetenhaus-Wahlkampf 2011 f&#252;hrt.</p>
<p>: <strong><a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/gruene-strafen-ratzmann-ab/?src=TE&amp;cHash=d4dada4c5e" title="Externer Link: taz" target="_blank">Gr&#252;ne strafen Ratzmann ab</a></strong><br />
: <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/gruene-strafen-ratzmann-ab/?src=TE&amp;cHash=d4dada4c5e" title="Externer Link: taz" target="_blank">taz vom 31. Oktober 2007</a></p>
<p>: <strong><a href="http://www.morgenpost.de/content/2007/10/31/berlin/929493.html" title="Externer Link: Berliner Morgenpost" target="_blank">Gr&#252;ne beschneiden ihren linken Fl&#252;gel</a></strong><br />
: <a href="http://www.morgenpost.de/content/2007/10/31/berlin/929493.html" title="Externer Link: Berliner Morgenpost" target="_blank">Berliner Morgenpost vom 31. Oktober 2007</a></p>
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		<title>Donald macht Kartoffelsalat</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Oct 2007 23:12:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Stephan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Weltbühne]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch die Polinnen und Polen haben sich am Sonntag ein neues Parlament gew&#228;hlt. Die Neuwahl war n&#246;tig geworden, weil die nationalkonservative Regierung um Ministerpr&#228;sident Jaroslaw Kaczynski Ende August zerbrach. Das Volk begriff die Wahlen am 21. Oktober 2007 als Plebiszit &#252;ber die Regierungspolitik der vergangenen Jahre und str&#246;mte so zahlreich an die Wahlurnen wie seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch die Polinnen und Polen haben sich am Sonntag ein neues Parlament gew&#228;hlt. Die Neuwahl war n&#246;tig geworden, weil die nationalkonservative Regierung um Ministerpr&#228;sident Jaroslaw Kaczynski Ende August zerbrach. Das Volk begriff die Wahlen am 21. Oktober 2007 als Plebiszit &#252;ber die Regierungspolitik der vergangenen Jahre und str&#246;mte so zahlreich an die Wahlurnen wie seit dem Ende des Kommunismus nicht mehr.</p>
<p><img src="http://www.green-berlin.de/wp-content/tusk-donald.jpg" alt="Quelle: Flickr’s bartheq" /><br />
<small>Donald Tusk, Kandidat der liberal-konservativen B&#252;rgerplattform und nun designierter<br />
Ministerpr&#228;sident der Republik Polen; Foto: Flickr’s <a href="http://www.flickr.com/photos/bartheq/" title="Externer Link: Flickr" target="_blank">bartheq</a></small></p>
<p>Wahlsieger ist ergo mit Fug und Recht diese polnische Bev&#246;lkerung, die sich ihre Souver&#228;nit&#228;t &#252;ber ihren politischen Weg mit dem Votum f&#252;r einen Machtwechsel in Warschau zur&#252;ckerobert hat. &#8220;Hart in der Sache aber zivilisiert im Ton&#8221; will der designierte Ministerpr&#228;sident und Wahlsieger Donald Tusk nach eigenem Bekunden europapolitisch agieren und repr&#228;sentiert damit eher den Mehrheitswillen als sein Vorg&#228;nger. Tusk macht klar, dass er sich vom Poltern der Kaczynski-Br&#252;der zwar abheben wird, dass eine inhaltliche Kehrtwende um 180 Grad aber nicht eingeplant ist.</p>
<p>Denn zum Wieder-Gewahrwerden der Souver&#228;nit&#228;t unseres Nachbarvolkes geh&#246;rt auch, weiter einen eigenen Gestaltungsanspruch f&#252;r Europa geltend zu machen. Und wie die etablierten Staaten haben die B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern Polens schlie&#223;lich auch das Recht, in Br&#252;ssel ein W&#246;rtchen bei der Weiterentwicklung der Union mitzureden. Im noch nicht beendeten Verfassungsprozess m&#252;ssen auch diese Interessen st&#228;rker eine Chance bekommen, weil sie eine unmittelbare Demokratisierung der EU und ihrer Institutionen bedeuten. Die Integration Osteuropas wird allen Unionsstaaten demokratische H&#246;chstleistungen abverlangen. Polen hat am Sonntag bewiesen, dass es dazu beitragen kann.</p>
<p>: <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,511873,00.html" title="Externer Link: Spiegel Online" target="_blank"><strong>Wahlergebnisse Polen, 21. Oktober 2007</strong></a><br />
: <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,511873,00.html" title="Externer Link: Spiegel Online" target="_blank">auf Spiegel Online </a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schweizer st&#228;rken Klimaschutz &#8230;und &#8220;Heimatschutz&#8221;</title>
		<link>http://www.green-berlin.de/andre-stephan/weltbuhne/schweizer-staerken-klimaschutz-und-heimatschutz/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Oct 2007 19:39:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Stephan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Weltbühne]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei den heutigen Nationalratswahlen in der Schweiz konnten die Gr&#252;nen etwa 2 Prozent zulegen. Ein voller Erfolg der Partei, die ihre Kampagne vor allem mit Klimaschutz und gegen Ausl&#228;nderfeindlichkeit bestritten hatte. Sie erkl&#228;rte den 21. Oktober zum Tag der &#8220;Klimawahl&#8221; - f&#252;r ein besseres Weltklima und innenpolitisch gegen eine Aufheizung mit den rassistischen Parolen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei den heutigen Nationalratswahlen in der Schweiz konnten die Gr&#252;nen etwa 2 Prozent zulegen. Ein voller Erfolg der Partei, die ihre Kampagne vor allem mit Klimaschutz und gegen Ausl&#228;nderfeindlichkeit bestritten hatte. Sie erkl&#228;rte den 21. Oktober zum Tag der &#8220;Klimawahl&#8221; - f&#252;r ein besseres Weltklima und innenpolitisch gegen eine Aufheizung mit den rassistischen Parolen der SVP.</p>
<p><img src="http://www.green-berlin.de/wp-content/vischer_schweiz.jpg" alt="Unser Vischer hei&#223;t Daniel - Kandidat aus dem Kanton Z&#252;rich; Foto: André Stephan" /><br />
<small>Unser <strike>Fischer</strike>Vischer hei&#223;t Daniel - der Gr&#252;nen-Kandidat f&#252;r den St&#228;nderat<br />
aus dem Kanton Z&#252;rich auf einem Wahlplakat; Foto: André Stephan</small></p>
<p>Die Partei des Justizministers und Baul&#246;wen Christoph Blocher legte allerdings ebenfalls um etwa 2 Prozent zu. Sie hatte auf Wahlplakaten Stimmung gegen Ausl&#228;nder gemacht - Stichwort &#8220;Schwarze Schafe&#8221;. F&#252;r Deutsche sicher interessant, dass in der Schweiz auch Deutsche immer massiver daf&#252;r kritisiert werden, den Schweizern die Arbeit wegzunehmen. Es sei doch schlimm, dass &#8220;ein Schwab&#8221; (oder &#8220;ein Jugo&#8221;) in der Alpenrepubik t&#228;tig sei, w&#228;hrend eine redliche Schweizerin oder ein redlicher Schweizer M&#252;he habe, an Jobs zu kommen.</p>
<p>: <strong><a href="http://tagesschau.sf.tv/wahlen07/" title="Externer Link: SF Tagesschau" target="_blank">SVP und Gr&#252;ne sind Wahlsieger</a></strong><br />
: <a href="http://tagesschau.sf.tv/wahlen07/" title="Externer Link: SF Tagesschau" target="_blank">tagesschau.sf.ch am 21. Oktober 2007</a></p>
<p>: <a href="http://www.gruene.ch/" title="Externer Link: Gr&#252;ne Partei der Schweiz" target="_blank"><strong>Gr&#252;ne Partei</strong> der Schweiz</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Einblicke (6)</title>
		<link>http://www.green-berlin.de/andre-stephan/metropol/einblicke-6/</link>
		<comments>http://www.green-berlin.de/andre-stephan/metropol/einblicke-6/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 15:59:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Stephan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Metropol]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute besch&#228;ftigte sich das Abgeordnetenhaus wieder mit zahlreichen Fragen der Berliner Landespolitik.
 Tagesordnung der 19. Plenarsitzung
Auf dem Notizzettel stechen folgende Punkte hervor:
Steuergeheimnis - Dem Versuch, 2004 eine Mobbingaff&#228;re im Berliner Finanzamt aufzukl&#228;ren, antwortete die Beh&#246;rde offenbar mit einer pl&#246;tzlichen Sonderpr&#252;fung der privaten Finanzen bei den betroffenen Mitgliedern des Parlaments-Petitionsausschusses. Senator Thilo Sarrazin (SPD) rechtfertigte diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.green-berlin.de/wp-content/abgeordnetenhaus.gif" title="Das Abgeordnetenhaus in der Niederkirchnerstra&#223;e 5" style="padding: 8px 0px 8px 12pt; float: right" id="image458" alt="Das Abgeordnetenhaus in der Niederkirchnerstra&#223;e 5" align="right" />Heute besch&#228;ftigte sich das <a href="http://www.parlament-berlin.de" title="Externer Link: Abgeordnetenhaus von Berlin" target="_blank">Abgeordnetenhaus</a> wieder mit zahlreichen Fragen der Berliner Landespolitik.</p>
<p><img src="http://www.boell.de/pics/pdf.gif" /> <a href="http://www.parlament-berlin.de/ados/16/IIIPlen/einladung/plen16-019-e.pdf" title="Externer Link: Abgeordnetenhaus von Berlin" target="_blank"><strong>Tagesordnung</strong> der 19. Plenarsitzung</a></p>
<p>Auf dem Notizzettel stechen folgende Punkte hervor:<br />
<strong>Steuergeheimnis </strong>- Dem Versuch, 2004 eine Mobbingaff&#228;re im Berliner Finanzamt aufzukl&#228;ren, antwortete die Beh&#246;rde offenbar mit einer pl&#246;tzlichen Sonderpr&#252;fung der privaten Finanzen bei den betroffenen Mitgliedern des Parlaments-Petitionsausschusses. Senator Thilo Sarrazin (SPD) rechtfertigte diese Vorgehensweise. Via siebenseitiger Presseerkl&#228;rung gab der Finanzchef vertrauliche Steuerdetails der vier Betroffenen preis. Auch in der Parlamentssitzung gab sich der Senator nicht einsichtig. Der &#196;ltenstenrat des Abgeordnetenhauses, der nach dem Willen aller Fraktionen in dieser Angelegenheit Licht ins Dunkel bringen sollte, sei daf&#252;r ungeeignet. Schlie&#223;lich habe dieses Gremium gar keinen Untersuchungsauftrag. Ein <a href="http://www.parlament-berlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/16/DruckSachen/d16-0906.pdf" title="Externer Link: Abgeordnetenhaus von Berlin" target="_blank">Antrag verschiedener Abgeordner</a>, dem Finanzsenator die Missbilligung auszusprechen, <a href="http://www.morgenpost.de/desk/1255879.html" title="Externer Link: Berliner Morgenpost" target="_blank">scheiterte dennoch knapp</a> (72 zu 74 Stimmen).<br />
<strong>Flughafen Sch&#246;nefeld</strong> - Kritik vor allem aus Richtung CDU und FDP gab es an der Entscheidung des Flughafenaufsichtsrates unter Vorsitz das Regierenden B&#252;rgermeisters Klaus Wowereit (SPD), den Bau des Terminals in Sch&#246;nefeld erneut auszuschreiben. Nur B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen lobten den Entschluss als Chance, endlich Licht ins Kostendickicht zu bekommen. Am Rande der Parlamentssitzung wies deren Verkehrsexpertin Claudia H&#228;mmerling darauf hin, dass das beteiligte Architekturb&#252;ro <a href="http://www.gmp-architekten.de/" title="Externer Link: gmp" target="_blank">gmp</a> seinen Kostenrahmen auch bei den bisher von ihm realisierten Bauprojekten in der Bundeshauptstadt sprengte, etwa Hauptbahnhof und Tempodrom. In einer <a href="http://www.gruene-fraktion-berlin.de/cms/default/dok/200/200488.neuausschreibung_des_bbiterminals_als_ch.htm" title="Externer Link: B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen im Abgeordnetenhaus von Berlin" target="_blank">Presseerkl&#228;rung</a> forderte H&#228;mmerling deshalb dieser Tage auch, endlich eine Architektenhaftung in den entsprechenden Vert&#228;gen zu fixieren.<br />
<strong> Kreativwirtschaft </strong>- Eine aktive Entwicklungs- und Ansiedlungspolitik erfordert nicht nur warme Worte, sondern konkrete Ma&#223;nahmen. Deshalb wollen B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen in einem Aktionsprogramm Wirtschaftsf&#246;rdermittel in einen Venture-Kapitalfonds umschichten, durch &#246;ffentliche Banken Mikrokredite bereitstellen und fordern ein Kulturkataster. Ausgerechnet der stellvertretende CDU-Fraktionschef <a href="http://www.michaelbraun-mda.de/" title="Externer Link: Michael Braun" target="_blank">Michael Braun</a> lobte die Initiative und bemerkte launig, dass sich seitens der Koalition nur Wirtschaftspolitiker - die sicher &#246;fter mal den Musikunterricht geschw&#228;nzt h&#228;tten - aber keine Kulturpolitiker zur Debatte gemeldet h&#228;tten. Das zeige, wie man das Thema Kreativwirtschaft ansiedele. Die Antr&#228;ge (hier als PDF: <a href="http://www.parlament-berlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/16/DruckSachen/d16-0890.pdf" title="Externer Link: Abgeordnetenhaus von Berlin" target="_blank">1</a> | <a href="http://www.parlament-berlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/16/DruckSachen/d16-0891.pdf" title="Externer Link: Abgeordnetenhaus von Berlin" target="_blank">2</a> | <a href="http://www.parlament-berlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/16/DruckSachen/d16-0892.pdf" title="Externer Link: Abgeordnetenhaus von Berlin" target="_blank">3</a> | <a href="http://www.parlament-berlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/16/DruckSachen/d16-0893.pdf" title="Externer Link: Abgeordnetenhaus von Berlin" target="_blank">4</a> | <a href="http://www.parlament-berlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/16/DruckSachen/d16-0894.pdf" title="Externer Link: Abgeordnetenhaus von Berlin" target="_blank">5</a>) werden nun in den Aussch&#252;ssen diskutiert - im Wirtschafts- aber auch im Parlaments-Kulturausschuss.</p>
<p><strong>Am Rande: </strong>Ausnahmsweise d&#252;rfen sich Senatorinnen und Senatoren f&#252;r das Beantworten m&#252;ndlicher Parlamentarischer Anfragen den Weg zum Redepult sparen. Die Fl&#252;ssigkeit des Frage-Antwort-Spiels zwischen Abgeordneten und Regierung hat hier Vorrang vor der W&#252;rde des hohen Hauses. Als Bildungs- und Wissenschaftssenator Professor Dr. J&#252;rgen Z&#246;llner (SPD) jedoch gleich ohne Mikofon-Unterst&#252;tzung von der Senatsbank zu antworten begann, stoppte ihn Parlamentspr&#228;ident Walter Momper und wies ihn an, das Mikro hochzuklappen. Kleinlaut holte Z&#246;llner dies nach und bemerkte entschuldigend: &#8220;Aber ich hab doch so eine m&#228;nnliche durchdringende Stimme!&#8221;</p>
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		<title>Blond am Stammtisch</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 11:33:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Stephan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Weltbühne]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder begegnet einem am Stammtisch oder etwa aus dem Munde von Talkshow-G&#228;sten der Satz: &#8220;Das mit den Juden war zwar schlimm - aber immerhin hat der Hitler die Autobahnen gebaut.&#8221; Dazu einige Fakten zur Erhellung, falls wem das Aufwiegen des millionenfachen Mordes an Menschen j&#252;dischen Glaubens mit einem Infrastrukturprojekt nicht schon ausreichend zynisch anmuten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder begegnet einem am Stammtisch oder etwa <a href="http://www.taz.de/index.php?id=start&amp;art=5865&amp;src=TE&amp;id=medien-artikel&amp;cHash=1ae9f6b42d" title="Externer Link: taz" target="_blank">aus dem Munde von Talkshow-G&#228;sten</a> der Satz: &#8220;Das mit den Juden war zwar schlimm - aber immerhin hat der Hitler die Autobahnen gebaut.&#8221; Dazu einige Fakten zur Erhellung, falls wem das Aufwiegen des millionenfachen Mordes an Menschen j&#252;dischen Glaubens mit einem Infrastrukturprojekt nicht schon ausreichend zynisch anmuten sollte.</p>
<p><strong>Die erste Autobahn</strong> war 1921 die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Avus" title="Externer Link: Wikipedia.org" target="_blank">Avus</a> am Rande Berlins, 1924 entstanden in Italien die &#8220;Autostradas&#8221;. 1932 - also immerhin noch ein Jahr vor der Machtergreifung - wurde <img src="http://www.green-berlin.de/wp-content/autobahn_leer.jpg" style="padding: 10px 0px 8px 12pt; float: right" alt="Quelle: Flickr’s ‘blogseven’, CC" />vom damaligen K&#246;lner Oberb&#252;rgermeister Konrad Adenauer die A 555 eingeweiht.</p>
<p><strong>Die Idee f&#252;r Autobahnen</strong> entstand unter diesem Namen 1925 im Wirtschaftsamt der Stadt Frankfurt am Main. Unter Oberb&#252;rgermeister Ludwig Landmann setzte sich die Metropole f&#252;r eine Autostra&#223;e Hamburg - Frankfurt - Basel ein. Die &#8220;Hafraba&#8221; wurde allerdings sp&#228;ter von NSDAP und KPD im Reichstag gekippt.</p>
<p><strong>Hitler bediente sich</strong> der in der Weimarer Zeit entstandenen Pl&#228;ne und lie&#223; unter entw&#252;rdigenden Bedingungen Arbeitslose und Zwangsarbeiter etwa 3.000 Autobahnkilometer bauen. Heute gibt es in der BRD rund 13.000 Kilometer Autobahn.</p>
<p>Der Sprech von der Modernisierung Deutschlands durch das Naziregime geh&#246;rt ins Reich der M&#228;rchen, ebenso der von den vermeintlich &#8220;guten Seiten&#8221; des Dritten Reiches. Wer meint, er habe sich ausreichend &#252;ber die Tatsachen infomiert und dann in Wort und Schrift trotzdem Humbug verbreitet, dem muss <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,510891,00.html" title="Externer Link: Spiegel Online" target="_blank">Absicht unterstellt werden</a>.</p>
<p><small>Quellen u.a.: <a href="http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?key=standard_document_5750970&amp;rubrik=11598" title="Externer Link: Hessischer Rundfunk" target="_blank">Hessischer Rundfunk</a>,  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Autobahn#Geschichte" title="Externer Link: Wikipedia.org" target="_blank">Wikipedia.org</a><br />
Bildqelle: <a href="http://www.flickr.com/photos/bloqseven/" title="Externer Link: Flickr" target="_blank">Flickr&#8217;s blogseven</a> | <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/" title="Externer Link: Flickr" target="_blank">CC</a></small></p>
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		<title>Identit&#228;tssuche</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 09:35:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Stephan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kammerspiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche zum &#8220;Aufreger der Woche&#8221; geeigneten Tatsachen sind ganz unscheinbar. Mit einer knappen Pressemitteilung verschickte der Vorstand von B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen vorgestern die drei finalen Entw&#252;rfe f&#252;r das neue Parteilogo. Der Entwurf, der auf der letzten Ordentlichen Bundesdelegiertenkonferenz vergangenen Dezember grandios gescheitert war, befindet sich nicht mehr darunter. Mehr als das in einigen Augen nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manche zum &#8220;Aufreger der Woche&#8221; geeigneten Tatsachen sind ganz unscheinbar. Mit einer knappen <a href="http://www.gruene.de/cms/default/dok/201/201025.information_zum_parteilogo.htm" title="Externer Link: B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen" target="_blank">Pressemitteilung </a>verschickte der Vorstand von B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen vorgestern die drei finalen Entw&#252;rfe f&#252;r das neue Parteilogo. Der <a href="http://www.green-berlin.de/index.php/andre-stephan/kammerspiele/bundnis-90-na-logo/">Entwurf</a>, der auf der letzten Ordentlichen Bundesdelegiertenkonferenz vergangenen Dezember <a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;ct=res&amp;cd=1&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.henningschuerig.de%2Fblog%2F2006%2F12%2F01%2Fneues-parteilogo-zurueckgezogen%2F&amp;ei=N-4NR8rXCpTInQOD9JSECw&amp;usg=AFQjCNFO5TjuMHqFZg34dqaNUPBjCVIzjA&amp;sig2=069v3_k3I7piILRxDvmOmQ" title="Externer Link: Henning Sch&#252;rig" target="_blank">grandios gescheitert</a> war, befindet sich nicht mehr darunter. Mehr als das in einigen Augen nicht gelungene Design war vor allem der Entscheidungsprozess in die Kritik geraten, der zu dem Neuentwurf f&#252;hrte.</p>
<p><img src="http://www.green-berlin.de/wp-content/entwurf1gruen.gif" title="entwurf1gruen.gif" alt="entwurf1gruen.gif" border="0" /></p>
<p><small>Logo-Entwurf 1: Das Dynamische</small></p>
<p><img src="http://www.green-berlin.de/wp-content/entwurf2gruen.gif" alt="entwurf2gruen.gif" /></p>
<p><small>Logo-Entwurf 2: Das Klare</small></p>
<p><img src="http://www.green-berlin.de/wp-content/entwurf3gruen.gif" alt="entwurf3gruen.gif" /></p>
<p><small>Logo-Entwurf 3: Das Alternative</small></p>
<p>Die Delegierten des kommenden Parteitages - die <a href="http://www.gruene.de/cms/default/rubrik/9/9308.bdk.htm" title="Externer Link: B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen" target="_blank">Bundesdelegiertenkonferenz Ende November in N&#252;rnberg</a> - d&#252;rfen nun aus den aus dem Verfahren &#252;brig gebliebenen Vorschl&#228;gen w&#228;hlen. Der Vorschlag, mit einer Mitgliederkonsultation das Herz der Partei f&#252;r das neue Signet zu erobern, blieb auch diesmal unber&#252;cksichtigt. Bleibt zu hoffen, dass sich die vom Bundesvorstand um die Vorsitzenden Claudia Roth und Reinhard B&#252;tikofer angewandten Instrumente der Einbeziehung als tragf&#228;hig erweisen und nicht ein neuer Eklat ins Haus steht. Ein Parteilogo ist eben mehr als ein grafisch gestaltetes Abzeichen. Es ist ein Identifikationsmerkmal und nicht zuletzt - <a href="http://www.fontblog.de/neues-gruene-logo-zweiter-anlauf" title="Externer Link: Fontblog" target="_blank">Geschmackssache</a>.</p>
<p>: <a href="http://blog.till-westermayer.de/index.php/2007/10/10/logo-oder-die-wichtigen-dinge-des-lebens/" title="Externer Link: till we *)" target="_blank"><strong>Logo, oder: Die wichtigen Dinge des Lebens</strong></a><br />
: Till Westermayer am 10. Oktober 2007</p>
<p>: <a href="http://www.malte-spitz.de/blog/index.html#anchor_745215" title="Externer Link: Malte Spitz" target="_blank"><strong>Na Logo!</strong></a><br />
: Malte Spitz am 10. Oktober 2007</p>
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