Mobil statt schön
Die Polizei unserer Metropole bleibt modische Provinz. Laut einer großen Boulevard-Zeitung stehen die Freundinnen und Helfer bis auf Weiteres treu zu ihrer grün-beige-farbenen Uniform. Der Grund: Geldknappheit. Der Komplettaustausch aller Rüstungen würde mit 8,8 Millionen Euro in der Senatskasse zu Buche schlagen. Die Hauptstadtpolizei soll aber nicht schön sein, sondern funktionieren.

Polizisten stellen sich schützend vor ihre neuen Fahrzeuge; Foto: Flickr’s extranoise
Deshalb wird das Geld lieber in die Bestellung von 168 neuen Einsatzfahrzeugen investiert, deren Leasingverträge demnächst auslaufen. Statt neue Fahrzeuge zu leasen, werden die alten nun gleich komplett erworben. Laut Innenbehörde haben sich die Leasingkosten für Neufahrzeuge mittlerweile verdoppelt. Das hat vielleicht damit zu tun, dass die Hauptstadtbeamten nicht immer sonderlich sorgsam mit den PS-Boliden umgegangen sind.
Was es kosten würde, neue Uniformen auch einfach zu leasen, wurde nicht bekannt. Das Verfahren wäre wie bei den Polizeifahrzeugen: Irgendwann kauft man sie sowieso. Und zwischendurch kassiert die Bank.