Identitätssuche
Manche zum “Aufreger der Woche” geeigneten Tatsachen sind ganz unscheinbar. Mit einer knappen Pressemitteilung verschickte der Vorstand von Bündnis 90/Die Grünen vorgestern die drei finalen Entwürfe für das neue Parteilogo. Der Entwurf, der auf der letzten Ordentlichen Bundesdelegiertenkonferenz vergangenen Dezember grandios gescheitert war, befindet sich nicht mehr darunter. Mehr als das in einigen Augen nicht gelungene Design war vor allem der Entscheidungsprozess in die Kritik geraten, der zu dem Neuentwurf führte.

Logo-Entwurf 1: Das Dynamische

Logo-Entwurf 2: Das Klare

Logo-Entwurf 3: Das Alternative
Die Delegierten des kommenden Parteitages - die Bundesdelegiertenkonferenz Ende November in Nürnberg - dürfen nun aus den aus dem Verfahren übrig gebliebenen Vorschlägen wählen. Der Vorschlag, mit einer Mitgliederkonsultation das Herz der Partei für das neue Signet zu erobern, blieb auch diesmal unberücksichtigt. Bleibt zu hoffen, dass sich die vom Bundesvorstand um die Vorsitzenden Claudia Roth und Reinhard Bütikofer angewandten Instrumente der Einbeziehung als tragfähig erweisen und nicht ein neuer Eklat ins Haus steht. Ein Parteilogo ist eben mehr als ein grafisch gestaltetes Abzeichen. Es ist ein Identifikationsmerkmal und nicht zuletzt - Geschmackssache.
: Logo, oder: Die wichtigen Dinge des Lebens
: Till Westermayer am 10. Oktober 2007
: Na Logo!
: Malte Spitz am 10. Oktober 2007
Ich mag alle nicht besonders und weiß auch noch nicht genau, wie die so umgesetzt werden sollen. Das Grün geht doch in bestimmten Verwendungszwecken immer verloren? Das ist doch völlig unpraktisch! Ohne Hintergrund hätte man das Logo gestalten sollen.
Ansonsten wirken die beiden ersten etwas laienhaft und unkreativ, aber das dritte find ich nett, wegen dem Retro-Look. Trotzdem. Ich finde, die sind nicht zu Ende gedacht.
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… ist eine Synthese aus dem Logo der sächsischen Landtagsfraktion andererseits und den Entwürfen von Claudia Roth und Werner Schulz einerseits.