Gute “grüne Taten” (IX)

By André Stephan

Da entsteht etwas in Lichtenberg. Etwas Grünes. Etwas Neues. Manchen mag es fragil erscheinen. Zunächst wenig belastbar. Aber bald wird jeder verstehen: Foto: Hans-Martin KrügerAus einem Setzling kann ein stattlicher Baum werden. Es kommt darauf an, wie man ihn hegt, pflegt und Entfaltungsmöglichkeiten zubilligt.

Gestern haben Kandidatinnen und Kandidaten von Bündnis 90/Die Grünen Lichtenberg gemeinsam mit Franziska Eichstädt-Bohlig, der Spitzenkandidatin zur Abgeordnetenhauswahl, in Karlshorst einen neuen Baum gepflanzt. Viele Baumscheiben sind im Bezirk Lichtenberg, zu dem Karlshorst gehört, unbesetzt. Nachpflanzungen aus Haushaltsmitteln werden nur noch selten vorgenommen.

Darunter leidet das Image als “grüner Bezirke”. Darunter leidet die Lebensqualität und die Ausgewogenheit des Klimas. Deshalb ist die wohl nachhaltigste Grüne Tat tatsächlich wohl die Stiftung dieses neuen Baumes. Er wird von den Inhaberinnen und Inhabern des Buchladens in der Dönhoffstraße, vor dem das Gewächs steht, gehegt und gepflegt werden. Die Stadtlinde wird wachsen und gedeihen. Und sie wird genügend Entfaltungsmöglichkeiten für ihre Krone finden.

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